Brücken in München


Brücken über die Isar

Thalkirchner Brücke, 1994

Die Thalkirchner Brücke hat ein Raumfachwerk aus Holz, das auf mehreren langen, schmalen Betonpfeilern aufliegt.

1993 brannte die Brücke ab; sie wurde 1994 wiederaufgebau.

Länge 184 m, Weiten 13 x 13,40 m, Breite 12,5 m

Boschbrücke, 1925

Die Brücke führt von der Stadt zur Museumsinsel. Sie ersetzte die innere Erhardtbrücke, eine Holzbrücke aus dem Jahr 1897.
Sie ist nach Johann Baptist Bosch, Leiter des Städtischen Tiefbauamts 1919-1932 benannt.

Die Brücke hat eckig gevoutete Plattenbalken über 3 Felder.

Länge 47 m, Weiten 15,0 - 15,0 - 16,2 m, Breite 9,2 m

Ludwigsbrücken, 1934-1935

Der Brückenzug besteht besteht aus zwei Brücken über die beiden Isararme an der Nordspitze der Museumsinsel.

Die innere Ludwigsbrücke hat einen weit gespannten Segmentbogen, der zur Stadtseite von Pylonen eingerahmt wird. Der dreigelenkige Bogen wurde in der Melan-Bauweise errichtet, bei der die Gitterträger für die Aufhängung der Schalung als Bewehrung im Beton verblieben.

Weite 43 m, Breite 29 m

Die äußere Ludwigsbrücke hat zwei Segmentbogen.

Die Brücken sind mit Naturstein verkleidet.

Länge 71 m, Weiten 2 x 32,8 m, Breite 29 m

Luitpoldbrücke, 1900-1901

Die von Prinzregent Luitpold bezahlte Brücke wird auch als Prinzregentenbrücke bezeichnet.

Die mit Muschelkalksteinen verkleidete Brücke hat einen Dreigelenkbogen aus Beton.

An den Brückenköpfen befinden sich 4 monumentale liegende Figuren, die Altbayern, Schwaben, Pfalz und Franken darstellen.

Weite 62,4 m, Breite 17,2 m.

Maximiliansbrücke, 1857-1864 bzw. 1903-1904

Der Brückenzug besteht aus zwei Brücken über die beiden Isararme an der Nordspitze der Praterinsel. Während die äußere Brücke nach dem Hochwasser 1899 neu erbaut werden mußte, konnte die innere Brücke weiter verwendet werden. Sie wurde jedoch entsprechend verbreitert.

Die äußere Brücke hat zwei Bögen aus Muschelkalkstein und trägt auf dem Mittelpfeiler eine Skulptur der Pallas Athene. In den Bogenzwickeln hat sie Sparbögen.

Länge 97 m, Weite 2 x 45,9 m, Breite 22 m.

Die innere Brücke hat drei kleinere Bögen und ist unterhalb der reich verzierten Brüstung noch mit Floramotiven in Jugendstilmanier geschmückt.

Länge 43 m, Weiten 13,88 - 7,97 - 13,89 m, Breite 22 m.

Max-Josef-Brücke, 1901-1902

Für die Errichtung der Brücke verwendete man das schon vorhandene Gerüst der in gleicher Bauweise errichteten Prinzregentenbrücke nach geringfügiger Veränderung ein zweites Mal.

Sie besteht aus einem flachen Dreigelenkbogen aus unbewehrtem Beton. Die beiden Widerlager haben je zwei Sparbogen.

Im Bereich der Widerlager stehen 4 Großplastiken, die die Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde darstellen.

Länge 104 m, Weite 64 m, Breite 18 m, Höhe 10 m.

John-F.-Kennedy-Brücke, 1961-1962

Die Brücke führt den mittleren Ring über die Isar.

Sie hat zwei Hohlkästen aus Spannbeton mit konstanter Bauhöhe über 3 Felder.

Länge 135 m, Weiten 29 - 34 - 68 m, Breite 24,5 m.


andere Brücken

Raumseilbrücke über den mittleren Ring, 1984-1985

Die filigrane Hängebrücke hat ein räumlich verspanntes Seilsystem.

Die nach hinten geneigten Pylonböcke sind in drei Stäbe aufgelöst.

Weite 70 m.

Hackerbrücke, 1892

Die unter Denkmalschutz stehende Brücke ist eine der wenigen im Raum München erhalten gebliebenen Eisenkonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert.

Die Brücke hat 6 Fachwerkbogen mit abgehängter Fahrbahn. Nördlich schließt sich ein 46 m langer massiver Brückenteil an.

Länge 226 m, Weite 6 x 30 m.

Ludwig-Ferdinand-Brücke, 1892

Die Brücke über den Nymphenburger Kanal wurde vom Kgl. Hofbauamt in Auftrag gegeben mit der Maßgabe „den ästhetischen Anforderungen der nächsten Umgebung des Königlichen Schlosses und den beiderseitigen Alleestraßen in jeder Weise zu entsprechen.“
Sie wurde als einbogige Straßenbrücke mit einer Spannweite von 17,30 m und einer Pfeilhöhe von 1,88 m in Monier-Bauweise ausgeführt.

1914 wurde die Brücke zur Aufnahme der Straßenbahngleise zur Schlossseite hin um 8,80 m verbreitert, wobei die Brüstungen, die Pylone, die Flügelmauern und Bogenstirnverkleidung abgenommen und anschließend wieder versetzt wurden.

Länge 27 m, Weite 17,3 m, Breite 33 m