Brücken über die Freiberger Mulde

mit Bildern von Dieter Rösler, Etzdorf

Freiberger-Mulde-Brücke Grimma-Sermuth

Im Ortsteil Sermuth führt die letzte Brücke über die Freiberger Mulde vor ihrer Vereinigung mit der Zwickauer Mulde.

Sie hat einen Betonbalken über drei Felder.

Länge 116 m,

Freiberger-Mulde-Brücke, Colditz-Podelwitz, 1893-1894

Mit vier Steinbögen führt die Brücke in Podelwitz über die Freiberger Mulde.

Die Brücke wurde 2000-2001 umfassend saniert.

Länge 121 m, Weite 24 m

Eisenbahnbrücke über die Freiberger Mulde bei Leisnig-Röda

Die Brücke wurde als Bogenbrücke erbaut. Die Bögen über dem Fluss wurden durch drei Vollwandträger aus Stahl ersetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Gleis der zweispurigen Strecke im Rahmen der Reparationsleistungen für die Sowjetunion demontiert.

Länge 212 m, Weite 26 m

Fußgängerbrücke über die Freiberger Mulde, Leisnig-Altleisnig

Die Brücke hat zwei Parabelträger.

Länge 73 m, Weiten 2 x 29 m, Breite 3,6 m

Freiberger-Mulde-Brücke, Leisnig

Die gekrümmte Straßenbrücke im Norden von Leisnig hat einen zweistegigen Plattenbalken über 10 Felder, der über den Uferpfeilern gevoutet ist.

Länge 318 m, Weiten 35,0 - 48,8 - 35,0 - 7 x 25,5 m

Fußgängerbrücke über die Freiberger Mulde, Leisnig-Fischendorf, 2002

Die nach dem Hochwasser 2002 erbaute Brücke führt mit vier Feldern über die Freiberger Mulde.

Sie hat einen zweistegigen Plattenbalken mit starker Voutung, sodass sie einer Bogenbrücke ähnelt.

Länge 94 m, Weiten 24- -23 - 23 - 24 m

Freiberger-Mulde-Brücke, Leisnig, 1998-1999

Die Brücke bei Fischendorf quert die Freiberger Mulde im schiefen Winkel mit drei Feldern.

Länge 155 m, Weite 50 m

Eisenbahnbrücke über die Freiberger Mulde, Leisnig, 1998-1999

Die eingleisige Brücke hat im Gegensatz zu anderen Stahlbrücken über die Freiberger Mulde Vollwandträger mit konstanter Bauhöhe.

Länge 135 m, Weiten 5 x 21,5 m

Freiberger-Mulde-Brücke, Leisnig-Klosterbuch, 1888-1889

Die Bogenbrücke wurde mit Konglomeratbeton erstellt und mit Natursteinquadern verkleidet.

Nach der Zerstörung zum Kriegsende wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut und 1998/1999 umfassend saniert.

Länge 78 m, Weiten 19,5 - 21,0 - 19,5 m

Hochwehr, Leisnig-Klosterbuch, 1923-1925

Das Wasserkraftwerk Klosterbuch an der Freiberger Mulde hat eines der größten überdachten Hochwehre Europas.

Der Betriebssteg führt über vier Wehrfelder.

Länge 57 m, Weite 13 m, Höhe 14 m

Westewitzer Brücke, Großweitzschen

Die einspurige Brücke hat einen gevouteten zweistegigen Plattenbalken über vier Felder.

Länge 104 m, Weite 22 m

Eisenbahnbrücke über die Freiberger Mulde, Döbeln-Technitz

Gegenüber der Einmündung der Zschopau quert die Eisenbahn die Freiberger Mulde im schiefen Winkel. Die vier Vollwandträger sind zu den Pfeilern hin hochgezogen.

Länge 156 m, Weiten 4 x 31 m

Freiberger-Mulde-Brücke, Döbeln-Technitz, 1870-1871

Die Brücke hat drei Segmentbögen.



Länge 54 m

Freiberger-Mulde-Brücke Döbeln-Bauchlitz

Beim Stadtteil Großbauchlitz queren zwei Bundesstraßen die Freiberger Mulde

Von der B169-Brücke ist leider kein Bild vorhanden.

Freiberger-Mulde-Brücke Döbeln-Bauchlitz

Die Brücke der Bundesstraße B175 hat drei Segmentbögen zwischen zwei breiten Pfeilern.

Länge 66 m

Freiberger-Mulde-Viadukt Döbeln-Bauchlitz

Beim Stadtteil Bauchlitz quert die Eisenbahn die Freiberger Mulde auf einer Steinbrücke mit vier Bögen.

Länge 98 m, Höhe 11,5 m

Brücken in Döbeln

Von den Brücken in Döbeln liegen noch keine Bilder vor.

Freiberger-Mulde-Brücke nach Roßwein-Malitzsch

Nach Malitzsch führt eine Stahlbetonbrücke mit zwei Feldern über die Mulde.

Länge 63 m, die Öffnungsweiten betragen 28 m.

Eisenbahnbrücke Roßwein-Malitzsch

Die Eisenbahn quert die Freiberger Mulde an der Ruine Kempe auf einer zweibogigen Brücke, die mit schönem Bruchsteinmauerwerk verkleidet ist.

Länge 50 m.

Freiberger-Mulde-Brücke nach Roßwein-Amerika

Die einspurige Brücke nach Amerika hat eine Stahlbetonbalken über drei Felder.

Länge 56 m, Weiten 17,5 - 12,5 - 15,5 m

Eisenbahnbrücke an der Striegismündung

Diese Brücke vertritt die Brückenfamilie der Vollwandträger aus Stahl. Er läuft über zwei Felder durch.

Länge 62 m, Weiten 2 x 27 m

Freiberger-Mulde-Brücke am Bahnübergang Niederstriegis

Mit zwei großen und zwei kleinen Bögen quert die Straßenbrücke am Bahnübergang die Freiberger Mulde.

Länge 62 m.

Eisenbahnbrücke Roßwein-Troischau

Die Bahn quert die Freiberger Mulde im schiefen Winkel auf Vollwandträgern über zwei Felder.

Länge 60 m, Weiten 24 und 28 m

Freiberger-Mulde-Steg in Roßwein

Die Brücke am Gasthof Lindenhof ist eine von zwei neuen Bogenbrücken über die Mulde.

Brücke der Bahnhofstraße in Roßwein, 1868

Die Brücke hat zwei Segmentbögen. Sie wurde 1933 umgebaut und 1999 saniert.

Länge 49 m, Breite 7,3 m + 2 x 2 m auskragende Gehbahnen.

Freiberger-Mulde-Brücke in Roßwein, 1994

Die Brücke an der Mühle ist eine Stabbogenbrücke. Die 2 m breiten Gehbahnen verlaufen außerhalb der Bögen.

Weite 42 m, Breite 11,2 m

Freiberger-Mulde-Brücke in Roßwein, 1994

Am Stollen wurde die zweite Stabbogenbrücke errichtet.

Länge 42 m

Eisenbahnbrücke an der Wehrstraße in Roßwein

Die Brücke hat Vollwandträger mit unterschiedlichen Bauhöhe über drei Felder.

Länge 70 m

Freiberger-Mulde-Brücke in Roßwein

Die einspurige Straßenbrücke am Erzweg nach Gersdorf hat Bogenträger aus verleimten Brettschichtholz mit einer abgehängten Fahrbahntafel.

Weite 29 m

Freiberger-Mulde-Brücke, Gleisberg

Etwa auf halbem Weg zwischen Roßwein und Nossen führt eine dreifeldrige Spannbetonbalkenbrücke über die Freiberger Mulde.

Länge 68 m,

Eisenbahnbrücke zwischen Rosswein und Nossen

Die Brücke der Linie Meißen - Döbeln hat Vollwandträger über zwei Felder.

Länge 52 m,

Eisenbahnbrücke bei Nossen-Bodenbach

Auf drei Vollwandträgern quert die Eisenbahnlinie nach Bodenbach die Freiberger Mulde.

Länge 86 m,

Freiberger-Mulde-Brücke, Nossen-Altzella

Die schmale Straßenbrücke in Altzella hat einen gevouteten zweistegigen Plattenbalken über drei Felder.

Länge 32 m,

Bundesstraßenbrücke, Nossen

Die Bundesstraße B175 quert die Freiberger Mulde mit einem einfeldrigen Spannbetonbalken.

Länge 33,8 m,

Freiberger-Mulde-Steg, Nossen

Unterhalb der Eisenbahnbrücke führt ein Balkensteg aus Stahl mit zwei Feldern über die Freiberger Mulde.

Länge 41 m, Breite 2,2 m

Muldenauebrücke, Nossen

Die eingleisige Brücke der Bahnstrecke Meißen - Döbeln hat einen interessanten Stahlüberbau aus fünf Deckbalkenträger über die Mulde und -durch einen Trennpfeiler getrennt- einem Trogträger über die Straße.

Die zwei kurzen Deckbalkenträger haben eine konstante Bauhöhe, die drei längeren Träger haben eine nach unten zunehmende Bauhöhe.

Der Bahnbetrieb wurde im Dezember 2015eingestellt.

Länge 139 m, Weiten 20,0 - 24,8 - 25,7 - 18,0 - 18,0 - 20,6 m.

Pöppelmannbrücke Nossen, 1717

Die Brücke besteht aus zwei Original Kreissegment-Steinbögen und einem dritten Segmentbogen, der zum Kriegsende 1945 gesprengt und 1947 mit Beton wieder aufgebaut wurde.

Länge 49 m, Weite 13 m, Breite 9 m

Freiberger-Mulde-Steg Nossen

Der linsenförmige Steg hat als Täger zwei nach oben gewölbte Stahlrohre, die mit weiteren Stahlrohren mit kleinerem Durchmesser unterspannt sind.

Länge 90 m, Weiten 15 - 53 - 18 m, Breite 2,1 m

Brücken von Großschirma bis Halsbrücke

Von diesen Brücken liegen noch keine Bilder vor.

Hammerbrücke Freiberg, zwischen 1550 und 1576

Die Brücke wurde für die Frankenstraße Chemnitz-Freiberg-Dresden erbaut. Sie hat einen einzelnen unsymmetrischen Spitzbogen. Trotz mehrerer Instandsetzungen wurde wegen zu geringer Breite 1928 rd. 200 m weiter stromaufwärts die heutige Straßenbrücke erstellt. Nachdem die Hammerbrücke wegen ihres schlechten Zustands 1955 gesperrt werden mußte, erfolgte 1999 eine Restaurierung unter kulturhistorischen Aspekten. Die Brücke dient seither nur noch Radfahrern und Fußgängern.

Länge 18 m, Weite 13,8 m, Höhe 10 m, Breite 7,3 m

Freiberger-Mulde-Brücke Freiberg, 1926-1928

Die Brücke der Bundesstraße hat sieben Bögen aus Beton, die mit Mauersteinen verkleidet sind. Die Pfeiler des Hauptbogens haben bis zur Brüstung hochgezogene halbkreisförmige Pfeilervorlagen.

Länge 125 m, Höhe 19 m

Viadukt Muldenhütte, Freiberg

Der zweigleisige Viadukt der Linie Dresden - Werdau über Chemnitz quert das Tal beim gleichnamigen Industriegebiet mit fünf hohen Steinbögen.

Länge 196 m, Höhe 43 m