Brücken über den Alpenrhein/Neuen Rhein

Rietbrücke Diepoldsau - Balgach, 1912-1914

Der Rheindurchstich bei Diepoldsau versetzte Diepoldsau auf eine Insel zwischen Altrhein und neuem Rhein. Mit Beginn des Durchstichs wurden daher auch drei bauartähnliche Brücken erstellt.

Die Rietbrücke hat eine Fachwerkkonstruktion über fünf Felder. Der Obergurt verläuft in einer Kettenlinie.

Länge 258 m, Weiten: 28,6 - 49,3 - 92,5 - 49,3 - 28,6 m.

Rheinbrücke Diepoldsau - Widnau, 1983-1985

Die Brücke ersetzte die 1914 fertiggestellte Trambrücke. Sie war die erste Schrägseilbrücke der Schweiz. Die nur 36 cm bis 55 cm dicke Brückentafel und die Pylone sind aus Stahlbeton. Die Fahrbahntafel ist mit 2 x 28 Kabeln in 2 Seilebenen abgespannt.

Linksrheinisch schließen sich drei Randfelder und rechtsrheinisch schließt sich ein Randfeld an.

Länge 262, Weiten 15,0 - 18,0 - 19,5 - 40,5 - 97,0 - 40,5 - 19,5 m.

Rheinbrücke Lustenau - Widnau, 1912-1914

Die Brücke ist bauartähnlich zur Rietbrücke in Diepoldsau, jedoch breiter.

Im Straßenplanum verläuft heute noch ein Schmalspurgleis.

Länge 253 m.

Rheinbrücke Lustenau - Au, 1956

Die Grenzbrücke hat einen Hohlkasten aus Spannbeton über 6 Felder, der über der Hauptöffnung gevoutet ist.

Länge 318 m

neue Eisenbahnbrücke Lustenau - St. Margrethen, 2010-2013

Die Brücke ersetzte die alte Fachwerkträgerbrücke. Der Stabbogen besteht aus zwei zueinander geneigten Rippen, die im Scheitel verschmelzen. Die Fahrbahntafel ist radial vom Bogen abgehängt.

Die Vorlandbrücken bestehen aus Betontrögen und reichen auf österreichischer Seite über zwei und auf schweizer Seite über vier Felder.

Länge 275 m, Weite 102 m.

Rheinbrücke Lustenau - Höchst

Die Brücke hat einen zweistegigen Plattenbalken über 8 Felder.

Länge 270 m.

Rheinbrücke Hard - Fussach

Die letzte Rheinbrücke hat über der Haupöffnung einen Hohlkasten aus Stahl. Die zwei bzw. drei Seitenfelder werden mit Betonbalken überspannt, deren Bauhöhe zur Hauptöffnung hin bis zur Bauhöhe des Stahlkastens ansteigt.

Länge 257 m.